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Diesellokomotive BR 218

"... die Zugloks für jeden Einsatz!"

       "die alte Museumsbahn..."

[Erstellt im Jahr 2010]

Eisenbahnmedia.de
© Mathias Baumann

Die Maschine, Teil 5 [ Vorletztes Kapitel ]

Teil 5 listet verschiedene Informationen und Einzelheiten zur 218 auf. In diesem Webseitenbereich folgen Foto-Galerien über die Loks.
Die Galerien sind über das Seitenmenü und die Hauptseite "DB Diesellok 218" verlinkt, die auch durch einen Klick auf "Menü BR 218" angezeigt wird.

         // Die bekanntesten Loks aus der BR 218
 
In 44 Jahren Einsatzgeschichte sind einige Loks besonders bekannt geworden. Eine spezielle Lackierung, ein seltener Motor, ein ungewöhnlicher Besitzer, oder ein anderes Detail, unterscheiden diese Maschinen von ihren Kollegen:
 
 
     
(Die Abweichung ist teilweise ein Auszug aus der Geschichte der Lok / Vergangenheit)

218 105 im Jahr 2008. Die Lok wurde 2010 rot/beige lackiert.

Das passende Gesicht für eine Diesellok.

Maschine
218 001-6: Prototyp / spätere Versuchslok
218 005-7: Testlok für MC 12 V 956 TB (MMB)
218 105-5: Eigentümer: Westfrankenbahn (r/b)
218 112-1: Testlok für Caterpillar 3516 DI-TA
218 137-8: Letzte (aktive) Ex-"City-Bahn"-Lok
218 156-8: Letzte (aktive) orientrote Lok
218 191-5: Abschlepplok S-Bahn Stuttgart
218 200-4: Eigentümer: Kurhessenbahn
218 212-9: DB Museum (Udo Lindenberg-Design)
218 217-8: Erste Lackierung in rot/beige
218 218-6: Erste Lackierung in ozeanblau/beige
218 225-1: DB Museum
218 286-3: Variationslackierung orientrot
218 320-0: "Lotte", letzte (aktive) Lok in o/beige
218 329-1: CAT-Motor
218 330-9: CAT-Motor, LED-Beleuchtung
218 338-2: Museumslok (Pielstick-Motor)
218 339-0: CAT-Motor
218 348-1: Museumslok (Mühldorf)
218 387-9: Eigentümer: Kurhessenbahn (altrot)
218 399-4: Entstanden aus 215 112
218 416-6: Touristikzug-Lackierung
218 418-2: Touristikzug-Lackierung
218 423-2: LED-Beleuchtung
218 430-7: (2 Jahre) letzte (aktive) Pielstick-Lok
218 441-4: Prototyp für Modernisierung
218 473-7: König-Ludwig-Lackierung
218 499-2: Jüngste aktive Lok
Maschine
                          // Häufige Fragen zur 218
 
In diesem Abschnitt werden typische Fragen zur Diesellok 218 beantwortet, oder es wird ein Anhaltspunkt für eine Antwort gegeben:

Wie viele Liter Treibstoff verbraucht eine 218 auf 100 km?
Für eine Zugmaschine mit unterschiedlichen Lasten und Fahrplänen ist die Frage nicht direkt zu beantworten. Im Durchschnitt verbraucht die Lok ~300 Liter auf 100 km. Eine andere Vorstellung: Ab 8 Litern im Leerlauf und über 500 Liter bei Volllast (1 Std. Betrieb). (195-250 g/kWh)

Welches Zuggewicht kann die 218 maximal ziehen?
Auch diese Frage hängt von Faktoren wie Wetter / Strecke / Fahrplangestaltung ab. Deshalb gibt es "Grenzlasten" für Loks auf bestimmten Strecken. 1.300 t Zuggewicht ist z. B. in der Ebene möglich, mit höherem Gewicht könnte gefahren werden.

Woher kommt das 'Summgeräusch' beim Starten?
Hauptsächlich von der Schmierölvorpumpe des Motors. Arbeitende Kraftstoffförderpumpen und zuletzt die Anlassmaschine sind auch zu hören.

Wie viele Kilometer Laufleistung hat eine 218 heute insgesamt?
Je nach Alter und den Dienststellen der Lok, wird die Gesamtlaufleistung bei 3 bis 6 Millionen Kilometern liegen.

Welche Loks kann die 218 fernsteuern, bzw. von welchen kann sie ferngesteuert werden?
Die BRn 210, 211, 212, 213, 215, 216, 217 und 218 können untereinander fernsteuern und gesteuert werden, wenn sie die konventionelle Steuerung für Doppeltraktionen besitzen (alle Loks der BR 218 sind damit ausgerüstet).

Was verbirgt sich hinter den 218.9?
Die BR 210 ohne ihre frühere Gasturbine (alle Loks verwertet). Die Pielstick-218, die zeitweise als 210.4 unterwegs waren, bekamen wieder ihre alte Nummer und haben mit den 218.9 nichts zu tun.

 
E - N - D - E
// Der Epilog
 
Diesellok 218 ________________________________________________________

Mit neuer Frist, neuer Lackierung und neuen Scheibeneinfassungen mit Alurahmen, startet 218 321 in das Jahr 2010.

Den markanten Lärm, wenn eine 18 mit donnerndem Motor und heulender Kühlanlage um die Ecke kommt, wenn die Abgashutzen in einer Bahnhofshalle klappern - nur mit Worten kann man diese energiegeladene Show nicht beschreiben.

Für jemanden, dessen Freizeitdroge auch der Krach von Verbrennungsmotoren ist, bringt gerade diese Maschine den richtigen Ausdruck. Sie steht außerdem nicht für die aktuelle Zeit, sondern bringt noch einen Gegensatz zu heutiger, oft monotoner Technik.

Auf dieser Webseite geht es um "lebendige" Maschinen mit Verbrennungsmotoren. Und dabei ist besonders die 218 ein gutes Beispiel, um die Frage nach dem "Warum?" zu beantworten. Warum beschäftigt man sich überhaupt mit der Technik von Dieselloks:

Man kann ein "Muscle-Car" (ein stark motorisierter Ami-Schlitten) und eine 18 nebeneinander stellen - warum gibt es für beide ihre Anhänger? Weil mit das beste an beiden der Klang ist - Motoren treiben nicht nur Fahrzeuge an.
Einen Unterschied gibt es trotzdem:
Ein Motor ist ungefähr 25 mal so groß wie der andere und das kann man gerade so raushören ...




// Was passiert in den nächsten Jahren //


Der technische Fortschritt auf dieser Welt bleibt niemals stehen. Auch weil die 18 zu der Zeit ihrer Entstehung ein besonderer Schritt war, ist sie von ihrem Dienstende immer weit weg gewesen. Nach der Jahrtausendwende begann die deutliche Talfahrt für den Bestand der 218-Dieselloks. 2005 waren es noch etwa 300 Maschinen, heute -im Jahr 2010- sind es etwas weniger als 200 im Einsatz stehende Loks.

Neben dem einfachsten Hindernis, den Elektrifizierungen von Strecken, werden die schweren Loks immer mehr von Triebwagen abgelöst.
Besondere Einsatzzwecke werden sie mit Sicherheit über das Jahr 2020 hinweg beschäftigen. Ausdauernde Aufgaben wie der SyltShuttle-Verkehr und Züge im idyllischen Allgäu und Umgebung, werden diese Maschinen vielleicht auch noch einige Zeit fordern.

Wenn die Loks allerdings aus den letzten anspruchsvollen Einsatzgebieten zurückgezogen werden, dann zieht hoffentlich Technik nach, die dieser respektablen Konstruktion in Qualität und Haltbarkeit näherkommt.

Keine schöne Vorstellung, wenn durch die heute schnelllebige Welt, die künftigen Maschinen häufig billiger wie unbeständiger und ganz nebenbei auch lautloser werden.

     

Etwa gleich alt: Die Streckendiesellok und eine schwere Rangierlok.


Diesellokomotive BR 218 - Die Maschine

© eisenbahnmedia.de

Mathias Baumann
Aufbau: 2009 bis 2010
Veröffentlichung: 24.05.2010
Stand: verändert 2011

 

 

Für Statistiken, Fotos und Informationen über die Dieselloks der V 160-Familie, ist diese Webseite im Netz:

www.v160.de

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